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Paradigmenwechsel ist vielleicht etwas hochtrabend gewählt, aber wie skurril Dinge doch werden, wenn man seinen Blickwinkel ändert bzw. sie aus der virtuellen Welt in die reale Welt bringt zeigt das Video in dem Dan von College Humor durch die Stadt läuft und real live twittert.

Entdeckt, logisch bei Twitter via @kehrseite


Noch cooler ist der folgende Kurzfilm in dem ein Notebook (ja da gab es mal ein Ding aus Fleisch und Blut Papier und Pappe, das diesen Namen trug und trägt) ein Notizblock also, durch die Phantasie der Zeichnerin zu den unterschiedlichsten Geräten wird, vom PC, über den Scanner bis zum Toaster. Eine tolle und sehr kreative Idee, phantastisch umgesetzt.

Auch die außergewöhnliche Homepage der Künstlerin Evelien Lohbeck unterscheidet sich von den üblichen Gestaltungen und birgt noch viele nette Kurzfilme.

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Wer glaubt, dass nur Lebewesen die ein Gehirn besitzen miteinander kommunizieren können, wird sich durch das folgende Video der Mikrobiologin Bonnie Basler eines Besseren belehren lassen „dürfen“. Obwohl 18 Minuten lang (und leider nur in englisch zu finden) kann ich nur empfehlen, es sich in Ruhe und bis zum Ende anzuschauen.

Prof Bassler erzählt von der faszinierenden Art und Weise, wie eine der primitivsten Lebensformen überhaupt, Bakterien, über chemische Prozesse miteinander kommunizieren und Gruppenprozesse starten. Nebenbei lernt man noch etwas über die Anzahl von Bakterien im menschlichen Körper (wesentlich mehr als Körperzellen), über Zellteilung, gute Bakterien und schlechte Bakterien und wie es zum Krankheitsausbruch kommt.

Bakterien nutzen zwei verschiedene Sprachen, eine zum kommunizieren mit „Familienangehörigen“ und eine zweite, die von allen Bakterienstämmen verstanden wird. BB nennt es eine Art Bakterien Esperanto.

Das Wissen um diese Bakterien Kommunikation könnte dazu dienen, die nächste Generation von Antibiotika zu entwickeln. Darüber hinaus könnten Verfahren entwickelt werden, die im Körper ansässigen nützlichen Bakterien gezielt zur Unterstützung unserer Gesundheit einzusetzen.

Ein absolut spannendes Wissenschaftsvideo, das ein trockenes und kompliziertes Thema gut verständlich und ungemein spannend rüberbringt, präsentiert von einer unglaublich sympathischen und mitreißenden Wissenschaftlerin.

 Bonnie Bassler  ist Professorin für Mikrobiologie  in Princeton.

 Auf das Video aufmerksam wurde ich im Blog von Achter 

Nachtrag, 2.11.2009:  Artikel aus BDW: „Bakterien bauen gemeinsames Schutzschild gegen Immunzellen auf“

Öffentliche Heiratsanträge ist man ja mittlerweile gewöhnt. Eine der öffentlichsten Arten seine Angebetete um ihre Hand zu bitten, war wahrscheinlich Marijke Amado und die Traumhochzeit.

In Zeiten von Twitter muss man, um originell zu sein, weder aus einem Ballon springen noch den Heiratsantrag auf einen Wolkenkratzer pinseln. Mit Twitter und 140 Zeichen kann man sich sicher sein, dass diese ungewöhnliche Art des Antrags ganz schnell im Netz die Runde macht. Auch ich wurde nicht durch den Antrag sondern durch Glückwünsche darauf aufmerksam.

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@tapioliller

Originaltweet und Antwort waren schnell gefunden

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@dotdean @schokodinatorin

und auch die ersten Trauzeugen stellen sich schnell ein.

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Und natürlich musste auch die ApfelMuse ihren Senf dazu geben.

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Hintergründe zum Twitterwedding findet ihr auf „Der Westen“

Diesen Film muss man gesehen haben. Und das möglichst im Kino, damit er seine volle Wirkung entfalten kann.  Die Story um einen Piratensender aus den 60ern, packt jeden Musikliebhaber und hinterlässt ein Dauergrinsen.

Die 135 Minuten Film sind Kino vom Feinsten. Humor (britisch), Schauspieler (some british), Regisseur (Neuseeländer) und Musik ok ok nicht ausschließlich englisch, aber so gut, dass ich mir sofort den Soundtrack bestellt habe. Dazu kamen Dramatik (Titanic lässt grüßen), Herz-Schmerz und Romantik und viele viele Anspielungen auf frühere Musikfilme. Grandios besetzt mit Schauspielern wie Philip Seymour Hoffman (The Big Lebowski, Glaubensfrage), Bill Nighy (Fluch der Karibik, Tatsächlich Liebe und Per Anhalter durch die Galaxis), Rhys Ifans (Notting Hill), Nick Frost (Hot Fuzz, Shaun of the Death).

Ich hoffe der Film bleibt nicht der Geheimtipp, auf den die wenigen Besucher gestern im Kino schliessen lassen (mit mir 3 Personen). So viel gute Laune hat (außer Willkommen bei den Sch´tis) schon lange kein Film mehr bei mir ausgelöst.

Grundlage für die Story ist übrigens der legendäre Piratensender Radio Caroline.

Wenn Euch der Trailer schon gefallen hat, dann schaut Euch unbedingt noch die  Behind the Scene Clips  an

Ein Thema das sehr stark polarisiert sind sicherlich Graffiti. Zwischen Kriminalität und Kunst reichen die Standpunkte,  unter denen Gegner und Befürworter das Thema betrachten. Gute Wege gehen Kommunen, die Sprayern Wände zur Verfügung stellen, an denen sie ihre Kunst verewigen können. Ein derartiges Projekt haben der Einwandfrei e.V.  – Verein für Kunst im öffentlichen Raum und die Frankfurter Grünen unter dem Namen: „Pro Graffiti und contra Vandalismus“ ins Leben gerufen.

Wie genial (ja auch illegale) Graffitis sein können zeigt das Promotion Video für das Buch: „Subway Art“ der Fotografen Martha Cooper und Henry Chalfant. Dieses Buch ist eine Jubiläumsausgabe zur 1984 erschienenen Ausgabe und erhält 70 neue Fotografien und ein erweitertes Vor- und Nachwort. 

Wer sich näher mit der rechtlichen Seite beschäftigen will, findet sehr viele Infos auf der Seite Anti-Graffiti bei der die Stadt Frankfurt, die Bahn, die Polizei und weitere Organisationen sich zu einem Arbeitskreis zusammengefunden haben.

Eine Möglichkeit Sprayen legal auszuüben stellt das Wii Spray  dar. Mit Wii Spray soll man in Zukunft auf der Konsole reales Sprühverhalten imitieren können. Nach dem Sprayen werden die Kunstwerke durch Abspeichern für die Nachwelt erhalten und können jederzeit problemlos verändert werden. Hört sich cool an und wurde als Diplomarbeit von Martin Lihs an der Bauhaus Universität Weimar entwickelt. Mehr über dieses faszinierende Projekt findet ihr hier.

Kennt Ihr coole Seiten zum Thema Street Art oder Projekte wie das in Frankfurt? Immer her mit den Links in den Kommentaren.

Jetzt  bin ich aber beruhigt, mein Gehirn tickt überwiegend weiblich!

gehirn1

Your Brain is 60% Female, 40% Male

Und weiter heißt es:

Your brain is a healthy mix of male and female
You are both sensitive and savvy
Rational and reasonable, you tend to keep level headed
But you also tend to wear your heart on your sleeve

Wenn Ihr testen wollt wie Ihr „tickt“: „What gender is your brain“

Dazu passt doch, was ich im SWR 3 Podcast:  „Wie war der Tag Liebling“ mit Anke Engelke und Kristian Thees gehört habe (Podcast vom 8. April 2009). Wenn man weiblichen Borstenwürmern das Gehirn entfernt, werden sie zu Männchen. Nachzulesen hier und hier und hier.

Ich glaube, ein Kommentar  wäre hier vollkommen unangebracht, oder vielleicht doch nicht?

 

Mein Poken

Mein Poken

Wo erwirbt man einen Artikel besser als beim Erfinder und Hersteller? Nach meinen Erfahrungen mit der Poken S.A. kann ich nur sagen, wahrscheinlich besser bei jedem Internethändler als „direkt ab Fabrik“. Aber von Anfang an. In meinen Blogeintrag: „Early Adopter oder Spielkind“ habe ich beschrieben, dass Poken eine Art elektronische Visitenkarte ist, mit der man mit anderen Poken Besitzern problemlos seine Daten und Social Network Mitgliedschaften austauschen kann. (Wie das Ganze funktioniert hat @Zellmi  im Netzlogbuch super beschrieben.)

bild-42Am 13. April habe ich meine Bestellung für ein Dutzend Poken (die kleinste dort bestellbare Einheit)  auf der Webseite von doyoupoken aufgegeben. Von der Schweiz nach Deutschland, so lange kann das ja nicht dauern, bis spätestens Ende der Woche würde ich diese kindlich gestalteten Web 2.0 Spielzeuge wohl in den Händen halten. Weit gefehlt. Bis zum 17.4 konnte ich auf der Seite der Schweizer Post meine Bestellung noch verfolgen, aber dann war tagelang kein Eintrag mehr. Eine schriftliche Nachfrage bei Poken in der Schweiz brachte nur die lapidare Auskunft, dass das Paket ihr Haus verlassen habe und ich mich selbst darum kümmern sollte.

 Was ich dann auch getan habe. Die Schweizer Post verriet mir auf telefonische Nachfrage, dass das Paket auf dem Weg zum Hauptzollamt nach Saarbrücken ist, und dass ich von dort eine Benachrichtigung bekäme, wann es abzuholen ist.

 

cimg2866Abholen? Ich dachte ich hätte mich verhört. Das Hauptzollamt liess mich dann wissen, dass ich das Päckchen nur gegen Vorlage der Rechnung und Pay Pal Quittung über die Bezahlung (in 2-facher Ausfertigung) und einer Gebühr für die Verzollung von 25 € ausgehändigt bekäme. Davon war beim Kauf natürlich keine Rede und auch in den AGB findet sich kein Hinweis darauf, dass das Ganze gegen Gebühr verzollt werden muss und auf dem Zollamt abgeholt.

Meine Freude dieses Trendprodukt endlich in den Händen zu halten wurde durch diese Umstände arg getrübt. Das Tüpfelchen auf dem i war dann noch, dass ich die Zusammenstellung des Päckchens auch gruselig fand. 4 Totenkopfmotive sind für meinen Geschmack echt zuviel und 4 Pandas müssen jetzt auch nicht sein.

Fazit: Ganz so early muss ich beim nächsten Mal nicht adopten und ein Online Shop tut es vielleicht besser als der Hersteller. 

Die  Beute teile ich mir mit @Andi vom Leben 2.0 Blog. Er verlost anlässlich des 2. saarländischen Twittertreffens 2 Poken und 4 Stück können zum Selbstkostenpreis erworben werden. Wer also ein mehr oder weniger niedliches Poken haben möchte, sollte unbedingt am Samstag um 20 Uhr im Oro in Saarbrücken aufkreuzen.

Trotz allem Ärger haben meine Tochter und ich (in Ermangelung weiterer Poken Besitzer) gleich die Daten ausgetauscht 🙂

Pokenauswahl

Pokenauswahl

Vor kurzem habe ich einen Podcast von SWR 2 Wissen gehört mit dem Titel: „Locked in – Wenn der eigene Körper zum Gefängnis wird“ von Horst Gross (hier nachzuhören). Menschen im Locked-in Zustand haben keine Kontrolle mehr über ihren Körper und können sich ihrer Außenwelt nicht mehr mitteilen, bekommen aber dennoch alles um sich herum mit, incl. aller Schmerzen. Wie häufig Menschen in diesem Zustand wie Komapatienten behandelt werden ist ungeklärt, da die Diagnose sehr schwierig ist und es sehr wenige Kliniken gibt die sich darauf spezialisiert haben. Mich hat dieser Beitrag darin bestärkt das Thema Patientenverfügung jetzt schnellstens anzugehen und nicht auf alle lebensverlängernden Maßnahmen zu verzichten.

Menschen im Locked-in-Syndrom können, richtig behandelt mit der Außenwelt kommunizieren und empfinden ihr Leben durchaus als lebenswert. Wer sich für das Thema interessiert sollte unbedingt den Podcast anhören.

An diesen Beitrag musste ich heute denken, als ich über das folgende Video gestolpert bin. Es behandelt zwar wieder eins meiner Lieblingsthemen, nämlich Twitter, aber diesmal geht es weder um den schönsten Namen, noch um twitternden Katzenmuttis, sondern um ein Verfahren mittels Gehirnströmen Tweets zu schreiben und so mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Entwickelt wurde das Verfahren von der University of Wisconsin, die festgestellt haben, dass Mensch mit Locked-in-Syndrom am stärksten darunter litten nicht mit ihrer Umwelt kommunizieren  zu können.

Video via schon gehoert

Donnerstag, der 16. April 2009 war Web 2.0 mäßig ein guter Tag für mich. Mein Blog überschritt die Schallmauer von 10.000 Views und mein Zweit-Twittername @ApfelMuse wurde als einer der ersten Namen von @pix4pix in die Auswahl zum schönsten deutschen Twitternamen ausgewählt. 

ApfelMuse inspiriert...

Wegen reger Beteiligung auf Dienstag verschoben

 

 In seinem Blog Planet Bratwurst und über Twitter @pix4pix ruft der Nürnberger Peter Spandl zur Kür des schönsten deutschen Twitternamens auf. Anglizismen sind dabei verboten, dennoch kommen sehr viele kreative Namen zusammen. Auf 50 wurde die Auswahl nun begrenzt, und morgen geht es zur Abstimmung. Es würde mich natürlich freuen, wenn ich – die Muse der ersten Stunde – am Ende nicht als Fallobst ende. Daher meine Bitte, wenn Euch der Name ApfelMuse eben so gut gefällt wie mir, dann stimmt doch bitte für mich ab….

Die Abstimmung findet ihr H I E R

Nach ungeborenen Babies twittern jetzt auch Katzen. Immer wenn Gus oder Penny, die Katzen der Familie Ghip die Katzentür per Funkchip öffnen, wird eine Kamera ausgelöst, die das Bild, versehen mit einem Spruch, zu Twitter hochlädt. Spiegel online war das Ganze ein Artikel wert: 

Gaga Technik:  Programmierer baut erste Fototwitter-Katzenklappe der Welt    

Ist ja auch irgendwie logisch, dass sich die Katzen von Twitter angezogen fühlen. Das ganze Gezwitschere und die vielen Vögelchen macht Twitter ja zu einem Katzenparadies. Nur der Wal, der dürfte kaum durch die Katzenklappe passen.

Und so sieht es aus wenn Gus und Penny twittern:

 

Diw twitternde Katzenklappe

Die twitternde Katzenklappe

 

Folgen könnt ihr den beiden auf Twitter: @GusAndPenny oder euch die Homepage anschauen

Nachtrag: Es lohnt sich doch immer auch die Kommentare zu den Einträgen zu lesen. Für alle Schnellleser (schreibt sich das wirklich mit 3 L?) Markus Trapp von Text & Blog weist darauf hin, dass sogar werdende Katzenmuttis twittern(unter der Beschreibung „Geburtskanal à la Web 2.0“):  @katzengedoens. Da kann man nur sagen: Lasst die Geburt beginnen…

 

«katzengedoens
 
 

 

Twitternde werdende Katzenmutti

Twitternde werdende Katzenmutti

Herzlich willkommen…

in Bachmichels Haus, dem privaten Blog von Andrea Juchem. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare. gerne direkt unter dem Artikel oder per Mail an: bachmichels(at)web.de Oder folgt mir auf Twitter: @ApfelMuse und @schlauerBacken

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